Zentralschweizer Vorständetreffen 2026 in Zug
Am vergangenen Samstag, den 13. Juni 2026, pilgerte eine hochmotivierte Schwyzer Delegation nach Zug zum Zentralschweizer Vorständetreffen. Was uns im Pfarreiheim St. Michael erwartete? Jede Menge Herzblut, geteilte Sorgen und die beruhigende Erkenntnis: Wir sitzen alle im selben Boot (oder zumindest im selben Vorstand).
Nach einer herzlichen Begrüssung durch Lisa Wieland und einer schnellen Vorstellungsrunde ging es direkt ans Eingemachte. Sabine Feierabend vom Zuger Kantonalen Frauenbund (ZKF) erzählte uns eine Geschichte, die wohl jeder Vereinsfrau Schweissperlen auf die Stirn treibt: Der gesamte Zuger Vorstand war zurückgetreten, und weit und breit war niemand in Sicht, der übernehmen wollte. Um das «Sterben» des ZKF zu verhindern, schnappte sich Sabine kurzerhand ihre Freundinnen und sprang ins kalte Wasser. Nach einer intensiven Phase des «Wie funktioniert dieser Verein eigentlich?!» haben sie den Laden nun bestens im Griff. Chapeau für diese Rettungsaktion!
Ein Blick über die Kantonsgrenzen: Jede(r) kämpft auf seine Weise
Beim anschliessenden Austausch wurde schnell klar, dass die Uhren überall ein bisschen anders ticken, wir uns aber bei den Kernfragen einig sind: Wie bleiben wir sichtbar und wie begeistern wir Frauen für unser Engagement?
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Der Dachverband rührt fleissig die Werbetrommel für die Kampagne «Frauenrechte erkämpft – nicht geschenkt».
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Die Luzernerinnen lassen es krachen und feiern stolze 100 Jahre Frauen- und Familienfonds – hier wird Wertschätzung grossgeschrieben.
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Nidwalden setzt auf kulinarische Vernetzung mit einem beliebten «Frauenzmorgen» im November.
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Obwalden ist ganz frisch im Vorstand und befindet sich – völlig verständlicherweise – noch in der Orientierungsphase («Wer sind wir und wenn ja, wie viele?»).
Schwyz kämpft immer noch mit der Akquirierung neuer Vorstandsfrauen
Das «Heisse Eisen»: Wer hat Lust auf Buchhaltung?
Kathi Derendinger stellte das Projekt "Regionalisierung" in der Rolle als Mitglied der Arbeitsgruppe vor
Die Diskussion zeigte: Eine komplette Zusammenlegung und Zentralisierung der Geschäftsstellen ist den Kantonen aktuell noch eine Nummer zu unheimlich. Aber die Offenheit, zumindest die lästigen technischen Aufgaben künftig gemeinsam oder zentralisiert anzupacken, ist da. Der Grundstein für weniger Papierkram ist also gelegt!
Der gemütliche Ausklang
Nach so viel rauchenden Köpfen hatten wir uns den feinen Lunch redlich verdient. Mit vollem Magen wurde noch das obligatorische Gruppenfoto geschossen, welches den offiziellen Teil dieses rundum gelungenen Treffens besiegelte.
Fazit: Der Austausch tut gut. Es ist schön zu wissen, dass wir in Schwyz mit unseren Herausforderungen nicht alleine sind und die Zentralschweizer Frauenbünde lebendiger und engagierter sind denn je!