60. DV in Küssnacht am Rigi
Der Vorstand des Frauennetzes Küssnacht-Merlischachen und der Vorstand des Kantonalen Frauenbunds Schwyz, (v.l), Petra Büschi-Bischof, Sonja Meier-Ulrich, Claudia Muheim Hägi, Kathi Derendinger, Salome Muoth, Regula Schmid-Keist, Georgette Zeiter, Melanie Haunsperger-Diener, Priska Schilliger-Meyer, Monica Leuenberger-Zemp und Carmen Suppiger-Schlömmer.
Bild: Sarah Zimmermann
Quelle: Der Bote / Sarah Zimmermann
Küssnacht am Rigi
60. Delegiertenversammlung des Kantonalen Frauenbunds Schwyz
Am 9. April 2025 fand die 60. Delegiertenversammlung des Kantonalen Frauenbunds Schwyz im Monséjour in Küssnacht am Rigi statt. Über 80 Frauen mit derselben Leidenschaft und Motivation trafen sich.
An der diesjährigen Delegiertenversammlung war das Frauennetz Küssnacht-Merlischachen Gastgeberin und organisierte im Küssnachter Monséjour einen Anlass, bei dem über 80 Frauen anwesend waren. Präsidentin Petra Büschi-Bischof eröffnete den Anlass und präsentierte ein Video mit dem Titel «Zäme is Alter». Dazu meinte sie: «Küssnacht ist ein Besuch wert, schön seid ihr hier.» Kurz erzählte Claudia Muheim Hägi etwas über die Geschichte des Frauennetzes.
Das Alter – dieses Thema wurde auch vom Vorstand des Kantonalen Frauenbunds Schwyz aufgenommen. Die wiedergewählte Leiterin der Geschäftsstelle Kathi Derendinger verwandelte sich mit Perücke und Hipsterbrille in eine Frau aus den 60er-Jahren. Auch die Präsidentin Melanie Haunsperger-Diener wurde wiedergewählt. Nicht nur viele Lacher, sondern auch Hits aus den 60er-Jahren lockerten die Delegiertenversammlung auf. Neu gewählt wurde Salome Muoth, sie wird das Ressort Bildung übernehmen.
Seit der Gründung 1965 durch die erste Nationalratspräsidentin Elisabeth Blunschy weiss man, wie wichtig die Vereinigungen der Frauen sind. Sie engagieren sich für Familien, Senioren und weitere. Es gibt Ausflüge, Events und Hilfeleistungen zu Themen wie Erziehung, Karriere und Weiterbildung, Gesundheit, Familie, soziales Engagement und Vernetzung. Für Frauen in Not gibt es einen Unterstützungsfonds. Für diesen Sozialfonds ist Christina Baumann zuständig. Leider engagieren sich immer weniger Personen in der Freiwilligenarbeit, und so setzt sich der Vorstand nur noch aus drei Personen zusammen. Dieser appellierte, mitzumachen, es brauche mehr Unterstützung. Derzeit gebe es Fusionen, bei denen sich die Ortsvereine zusammenschlössen, um so die Angebote aufrechtzuerhalten und weiter ausbauen zu können.